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miércoles, 1 de febrero de 2017

Tannhäuser - Heinrich Heine - Alemania


Se conocen pocos detalles de la vida real del poeta alemán Tannhäuser (¿1205 - 1270?). Se sabe que nació en la región de Salzburgo en el seno de una familia de caballeros, y que frecuentó las cortes del duque de Austria Federico II el Belicoso, y del duque de Baviera Otón II. En Viena fue protegido de los Babenberg, de los que recibió propiedades. Es posible que participara en la Sexta Cruzada (1228).
Con el tiempo, perdió todos sus bienes y se dedicó a la vida de poeta errante, yendo de corte en corte por toda Alemania y quizá también por Italia, componiendo poesías líricas y canciones (Tanzlieder) que marcan ya el inicio del declive del Minnesang, tradición lírica influenciada por el amor cortés provenzal. 
A partir de 1268 se pierden sus huellas, aunque se conservan algunas de sus composiciones.

Poco después de su muerte, y aquí viene lo bueno, surge la leyenda. Se cuenta que, tras vivir una vida disoluta en Venusberg -la mítica montaña donde, según creencia medieval, se hallaba la corte de Venus, la diosa del amor- contraviniendo los votos caballerescos, había peregrinado a Roma, donde el papa Urbano IV le habría prometido el perdón si ocurría un milagro: que de su bastón de peregrino brotaran hojas verdes. Algunas versiones cuentan que, durante su camino de vuelta, su bastón efectivamente se cubrió de hojas; otras que volvió al lado de Venus, y aun otras que se arrepintió y fue a parar a Palestina, donde murió.

La leyenda -que presenta elementos de diversas tradiciones locales alemanas y analogías con la leyenda de los Montes Sibilinos- inspiró a numerosos poetas y músicos alemanes: entre ellos Heinrich Heine, que escribió el poema que van a leer a continuación, y Richard Wagner, que entre 1843 y 1845 compuso la célebre ópera Tannhäuser sobre el mito del poeta alemán. De esta ópera damos aquí la Obertura, que frecuentemente suele interpretarse en conciertos de manera independiente al resto de la obra. Comienza con el leitmotiv de los peregrinos, solemne y majestuoso, que se alterna con el del perdón, caracterizado por saltos de octava ascendentes seguidos de cromatismos descendentes, en una estructura A-B-A-B-A. Sigue una sección central totalmente contrastante: el tema de Venusberg, que contiene la representación musical de los personajes mitológicos que habitan esa montaña. Finalmente, vuelven los motivos de la primera sección.

Que lo disfruten.


Der Tannhäuser
Eine Legende
(Geschrieben 1836)

I

Ihr guten Christen, laßt Euch nicht
Von Satans List umgarnen!
Ich sing Euch das Tannhäuserlied,
Um Eure Seelen zu warnen.

Der edle Tannhäuser, ein Ritter gut,
Wollt Lieb und Lust gewinnen,
Da zog er in den Venusberg,
Blieb sieben Jahre drinnen.

Frau Venus, meine schöne Frau,
Leb wohl, mein holdes Leben!
Ich will nicht länger bleiben bei dir,
Du sollst mir Urlaub geben.

»Tannhäuser, edler Ritter mein,
Hast heut mich nicht geküsset;
Küß mich geschwind, und sage mir:
Was du bei mir vermisset?

Habe ich nicht den süßesten Wein
Tagtäglich dir kredenzet?
Und hab ich nicht mit Rosen dir
Tagtäglich das Haupt bekränzet? «

Frau Venus, meine schöne Frau,
Von süßem Wein und Küssen
Ist meine Seele geworden krank;
Ich schmachte nach Bitternissen.

Wir haben zuviel gescherzt und gelacht,
Ich sehne mich nach Tränen,
Und statt mit Rosen möcht ich mein Haupt
Mit spitzigen Dornen krönen.

»Tannhäuser, edler Ritter mein,
Du willst dich mit mir zanken;
Du hast geschworen viel tausendmal,
Niemals von mir zu wanken.

Komm, laß uns in die Kammer gehn,
Zu spielen der heimlichen Minne;
Mein schöner liljenweißer Leib
Erheitert deine Sinne.«

Frau Venus, meine schöne Frau,
Dein Reiz wird ewig blühen;
Wie viele einst für dich geglüht,
So werden noch viele glühen.

Doch denk ich der Götter und Helden, die einst
Sich zärtlich daran geweidet,
Dein schöner liljenweißer Leib,
Er wird mir schier verleidet.

Dein schöner liljenweißer Leib
Erfüllt mich fast mit Entsetzen,
Gedenk ich, wie viele werden sich
Noch späterhin dran ergetzen!

»Tannhäuser, edler Ritter mein,
Das sollst du mir nicht sagen,
Ich wollte lieber, du schlügest mich,
Wie du mich oft geschlagen.

Ich wollte lieber, du schlügest mich,
Als daß du Beleidigung sprächest,
Und mir, undankbar kalter Christ,
Den Stolz im Herzen brächest.

Weil ich dich geliebet gar zu sehr,
Hör ich nun solche Worte -
Leb wohl, ich gebe Urlaub dir,
Ich öffne dir selber die Pforte.«

II

Zu Rom, zu Rom, in der heiligen Stadt,
Da singt es und klingelt und läutet:
Da zieht einher die Prozession,
Der Papst in der Mitte schreitet.

Das ist der fromme Papst Urban,
Er trägt die dreifache Krone,
Er trägt ein rotes Purpurgewand,
Die Schleppe tragen Barone.

»O heiliger Vater, Papst Urban,
Ich laß dich nicht von der Stelle,
Du hörest zuvor meine Beichte an,
Du rettest mich von der Hölle!«

Das Volk es weicht im Kreis zurück,
Es schweigen die geistlichen Lieder:
Wer ist der Pilger bleich und wüst,
Vor dem Papste kniet er nieder?

»O heiliger Vater, Papst Urban,
Du kannst ja binden und lösen,
Errette mich von der Höllenqual
Und von der Macht des Bösen.

Ich bin der edle Tannhäuser genannt,
Wollt Lieb und Lust gewinnen,
Da zog ich in den Venusberg,
Blieb sieben Jahre drinnen.

Frau Venus ist eine schöne Frau,
Liebreizend und anmutreiche;
Wie Sonnenschein und Blumenduft
Ist ihre Stimme, die weiche.

Wie der Schmetterling flattert um eine Blum,
Am zarten Kelch zu nippen,
So flattert meine Seele stets
Um ihre Rosenlippen.

Ihr edles Gesicht umringeln wild
Die blühend schwarzen Locken;
Schaun dich die großen Augen an,
Wird dir der Atem stocken.

Schaun dich die großen Augen an,
So bist du wie angekettet;
Ich habe nur mit großer Not
Mich aus dem Berg gerettet.

Ich hab mich gerettet aus dem Berg,
Doch stets verfolgen die Blicke
Der schönen Frau mich überall,
Sie winken: komm zurücke!

Ein armes Gespenst bin ich am Tag,
Des Nachts mein Leben erwachet,
Dann träum ich von meiner schönen Frau,
Sie sitzt bei mir und lachet.

Sie lacht so gesund, so glücklich, so toll,
Und mit so weißen Zähnen!
Wenn ich an dieses Lachen denk,
So weine ich plötzliche Tränen.

Ich liebe sie mit Allgewalt,
Nichts kann die Liebe hemmen!
Das ist wie ein wilder Wasserfall,
Du kannst seine Fluten nicht dämmen;

Er springt von Klippe zu Klippe herab,
Mit lautem Tosen und Schäumen,
Und bräch er tausendmal den Hals,
Er wird im Laufe nicht säumen.

Wenn ich den ganzen Himmel besäß,
Frau Venus schenkt ich ihn gerne;
Ich gäb ihr die Sonne, ich gäb ihr den Mond,
Ich gäbe ihr sämtliche Sterne.

Ich liebe sie mit Allgewalt,
Mit Flammen, die mich verzehren,
Ist das der Hölle Feuer schon,
Die Gluten, die ewig währen?

O heiliger Vater, Papst Urban,
Du kannst ja binden und lösen!
Errette mich von der Höllenqual
Und von der Macht des Bösen.«

Der Papst hub jammernd die Händ empor,
Hub jammernd an zu sprechen:
»Tannhäuser, unglückselger Mann,
Der Zauber ist nicht zu brechen.

Der Teufel, den man Venus nennt,
Er ist der Schlimmste von allen;
Erretten kann ich dich nimmermehr
Aus seinen schönen Krallen.

Mit deiner Seele mußt du jetzt
Des Fleisches Lust bezahlen,
Du bist verworfen, du bist verdammt
Zu ewigen Höllenqualen. «

III

Der Ritter Tannhäuser er wandelt so rasch,
Die Füße die wurden ihm wunde.
Er kam zurück in den Venusberg
Wohl um die Mitternachtstunde.

Frau Venus erwachte aus dem Schlaf,
Ist schnell aus dem Bette gesprungen;
Sie hat mit ihrem weißen Arm
Den geliebten Mann umschlungen.

Aus ihrer Nase rann das Blut,
Den Augen die Tränen entflossen;
Sie hat mit Tränen und Blut das Gesicht
Des geliebten Mannes begossen.

Der Ritter legte sich ins Bett,
Er hat kein Wort gesprochen.
Frau Venus in die Küche ging,
Um ihm eine Suppe zu kochen.

Sie gab ihm Suppe, sie gab ihm Brot,
Sie wusch seine wunden Füße,
Sie kämmte ihm das struppige Haar,
Und lachte dabei so süße.

»Tannhäuser, edler Ritter mein,
Bist lange ausgeblieben,
Sag an, in welchen Landen du dich
So lange herumgetrieben?«

Frau Venus, meine schöne Frau,
Ich hab in Welschland verweilet;
Ich hatte Geschäfte in Rom und bin
Schnell wieder hierher geeilet.

Auf sieben Hügeln ist Rom gebaut,
Die Tiber tut dorten fließen;
Auch hab ich in Rom den Papst gesehn,
Der Papst er läßt dich grüßen.

Auf meinem Rückweg sah ich Florenz,
Bin auch durch Mailand gekommen,
Und bin alsdann mit raschem Mut
Die Schweiz hinaufgeklommen.

Und als ich über die Alpen zog,
Da fing es an zu schneien,
Die blauen Seen die lachten mich an,
Die Adler krächzen und schreien.

Und als ich auf dem Sankt-Gotthard stand,
Da hört ich Deutschland schnarchen;
Es schlief da unten in sanfter Hut
Von sechsunddreißig Monarchen.

In Schwaben besah ich die Dichterschul,
Gar liebe Geschöpfchen und Tröpfchen!
Auf kleinen Kackstühlchen saßen sie dort,
Fallhütchen auf den Köpfchen.

Zu Frankfurt kam ich am Schabbes an,
Und aß dort Schaler und Klöse;
Ihr habt die beste Religion,
Auch lieb ich das Gänsegekröse.

In Dresden sah ich einen Hund,
Der einst gehört zu den Bessern,
Doch fallen ihm jetzt die Zähne aus,
Er kann nur bellen und wässern.

Zu Weimar, dem Musenwitwensitz,
Da hört ich viel Klagen erheben,
Man weinte und jammerte: Goethe sei tot,
Und Eckermann sei noch am Leben!

Zu Potsdam vernahm ich ein lautes Geschrei -
Was gibt es? rief ich verwundert.
»Das ist der Gans in Berlin, der liest
Dort über das letzte Jahrhundert.«

Zu Göttingen blüht die Wissenschaft,
Doch bringt sie keine Früchte.
Ich kam dort durch in stockfinstrer Nacht,
Sah nirgendswo ein Lichte.

Zu Celle im Zuchthaus sah ich nur
Hannoveraner - O Deutsche!
Uns fehlt ein Nationalzuchthaus
Und eine gemeinsame Peitsche!

Zu Hamburg frug ich: warum so sehr
Die Straßen stinken täten?
Doch Juden und Christen versicherten mir,
Das käme von den Fleeten.

Zu Hamburg, in der guten Stadt,
Wohnt mancher schlechte Geselle;
Und als ich auf die Börse kam,
Ich glaubte, ich wär noch in Celle.

Zu Hamburg sah ich Altona,
Ist auch eine schöne Gegend;
Ein andermal erzähl ich dir
Was mir alldort begegent.


Tannhäuser
Una leyenda
(Geschrieben 1836)

I

Las redes evitad, buenos cristianos,
que Satanás os tienda;
os contaré la historia de Tannhäuser,
para que estéis alerta.

Sintió Tannhäuser, noble caballero,
de amor y de placer ansias frenéticas;
fue a la montaña de la hermosa Venus;
siete años vivió en ella.

-«Señora Venus, mi gentil Señora,
pásalo bien, idolatrada reina,
voy a marchar de aquí; dejarte quiero,
y te pido licencia».

-«Tannhäuser, noble caballero mío,
aún tus besos mis labios hoy esperan.
Bésame cariñoso,
y explícame las faltas que en mí encuentras.

»¿No te escancio jovial todos los días
el mejor vino, como dulce néctar?
Todos los días, a tu noble frente,
¿no ciño rosas frescas?»

-«Señora Venus, mi gentil Señora,
tósigo son, que suave me envenenan,
tus dulces besos y tu dulce vino.
Hoy amarguras ansía mi alma enferma.

»Jugamos y reímos demasiado;
lágrimas sólo mi dolor anhela,
en vez de frescas rosas, ceñir quiero
de espinas mi cabeza».

-«Tannhauser, noble caballero mío,
¿por qué así te querellas?
No dejarme jamás, mil y mil veces,
me ha jurado tu lengua.

»A mi cámara ven, y gozaremos
las emociones del amor secretas;
allí tu sangre encenderá mi cuerpo
blanco cual azucena».

-«Señora Venus, mi gentil Señora,
florecerá por siempre tu belleza;
ardieron por ti muchos,
y arderán otros muchos en tu hoguera.

»Al pensar en los dioses y en los héroes
a quienes fue tu amor fácil ofrenda,
casi me causa repulsión tu cuerpo,
blanco cual azucena.

»Tu cuerpo, sí, cual azucena blanco,
me espanta aún más, si en multitud inmensa
imagino tus nuevos gozadores
de la edad venidera».

-«Tannhäuser, noble caballero mío,
no hables de esa manera;
prefiero que iracundo me golpees,
como tú me golpeas.

»Prefiero que iracundo me golpees
a que me insultes, y mejor quisiera
que para mí, cristiano adusto y frío,
tu corazón cerrase la soberbia.

»Porque mucho te amé, recibo y oigo
semejantes ofensas.
Pásalo bien; ya tienes mi permiso.
Ve; yo te abro la puerta».

II

¡A Roma! ¡A Roma! En la ciudad bendita
suenan campanas, cánticos y rezos.
La procesión avanza,
y el augusto Pontífice va en medio.

Es el justo y piadoso Papa Urbano.
Tres coronas le sirven de ornamento;
de púrpura es su manto;
llevan su cola nobles caballeros.

-«Escucha, Padre Santo, Papa Urbano,
tranquilo no te dejo,
hasta que oyendo en confesión mis culpas,
me salves del infierno».

Cesan los cantos místicos; se aparta
formando corro el pueblo.
¿Quién es el peregrino? Ante el Pontífice
él se arrodilla, trémulo.

-«Escucha, Padre Santo, Papa Urbano,
puedes atar y desatar. Benévolo
sálvame de las llamas infernales,
sálvame del Protervo.

»Soy el noble Tannhäuser; sentí un día
de amor y de placer el voraz fuego;
la montaña de Venus busqué ansioso,
y siete años viví bajo su imperio.

»¡Venus es una hermosa encantadora
que hechiza el alma y encadena el cuerpo;
es más dulce que aroma de las flores
y luz del sol, su acento.

»Como, sobre la flor, la mariposa,
revolotea, y en su cáliz tierno
liba la miel, volaba el alma mía
sobre sus labios, cual las rosas frescos.

»Ciñen su noble frente
crenchas rizadas de cabellos negros;
cuando nos miran sus rasgados ojos
el hálito perdemos.

»Cuando nos miran sus rasgados ojos,
cautivos somos, en sus redes presos.
Para escapar de la fatal montaña
hice un supremo esfuerzo.

»Pude escapar de la fatal montaña;
pero me van buscando y persiguiendo
los ojos de la hermosa,
y por señas me dice: -'Ven de nuevo'.

»De día soy cual mísero cadáver;
cobro de noche vida y sentimiento;
sueño en mi hermosa, y viene, y feliz ríe
sentándose en mi lecho.

»Ríe feliz, regocijada, loca,
y me muestra, al reír, al descubierto
sus blancos dientes y suspiro y lloro
cuando en sus risas pienso.

»Amóla con amor irresistible,
que reprimir no puedo;
es tremenda cascada, que destroza
los diques a ella opuestos.

»De roca en roca salta con blanquísimos
borbotones de espuma y bronco estruendo;
se quiebran sus raudales,
mas sigue audaz su curso turbulento.

»El cielo a mi hechicera le daría,
si fuera mío el cielo,
el sol, la luna y las estrellas todas
que hay en el firmamento.

»Amóla con amor irresistible,
en cuya viva hoguera estoy ardiendo...
¿Son éstas ya las infernales llamas?
¿Los tizones eternos?

»Escucha, Padre Santo, Papa Urbano;
puedes atar y desatar; benévolo
sálvame de las llamas infernales;
líbrame del Protervo».

Alzó la mano majestuosa el Papa,
y le habló en estos términos:
-«Tannhauser infeliz; es imposible
romper tu encantamiento.

»Es el peor de los demonios todos
el que apellidas Venus;
para arrancate a sus hermosas garras,
facultades no tengo.

»Debe pagar por siempre el alma tuya
los goces de la carne pasajeros.
Estás ya condenado al perdurable.
suplicio del infierno».

III

Corrió Tannhäuser el mundo
llagados los pies tenía.
Al monte de Venus vuelve;
media noche es cuando arriba

Despierta la hermosa Venus;
salta del lecho tranquila;
le tiende los blancos brazos;
le estrecha cariñosísima.

De su nariz brota sangre,
y lloro de sus pupilas;
con la sangre y con el lloro
el rostro al galán le pinta.

El, sin desplegar los labios,
en el lecho se reclina;
ella al fogón se dirige,
y buena sopa le guisa,

La sopa y el pan le ofrece;
los pies le cura y le limpia;
le peina bien el cabello;
le alegra con sus sonrisas.

-«Tannhäuser, mi caballero,
larga fue tu correría.
Las tierras que has visitado
quiero que tú me las digas».

-«Para el país de los celtas
fue mi primera visita;
asuntos en Roma tengo,
y allá fui con ansias vivas.

»Roma, junto al río Tíber,
se encumbra en siete colinas;
hablé con el Padre Santo,
y me dio para ti albricias.

»De regreso, vi a Florencia
y a Milán, ciudad magnífica;
y entré por los vericuetos
de la selvática Suiza.

»Trepé animoso, a los Alpes;
desde allí, ¡qué hermosa vista!
Volaba graznando el águila;
un lago azul sonreía.

»Cuando llegué al San Gotardo,
la Germania hallé dormida,
de sus treinta y seis monarcas
bajo la guardia solícita.

»Vi la escuela de los vates
en Suavia: ¡menuda y mísera
ralea! con chichoneras
resguardan las cabecitas.

»En Dresde vi el mejor perro
que he visto en toda mi vida;
perdió los dientes; no muerde;
pero ladra todavía.

»En Weimar, grato a las Musas,
tristes lamentos se oían:
'-¡Ha muerto Goethe!' clamaban;
'¡Y Eckermann aún vive y triunfa!'

»Oí en Berlín fuertes gritos,
y pregunté: -'¿Por qué gritan?'
-'Gans, desde el siglo pasado
lección igual nos explica'.

» Florecen todas las ciencias,
mas no dan fruto, en Gotinga,
al llegar en noche obscura,
no vi una luz encendida.

»Vi el correccional de Celle;
sólo Hannover lo utiliza;
un correccional nos falta
que a toda Alemania sirva.

»La honrada ciudad de Hamburgo
es de bandidos guarida;
y cuando llegué a la Bolsa
aún en Celle me creía.

»Estuve en Altona luego;
tiene hermosa perspectiva.
Lo que me pasó en Altona,
te lo contaré otro día».
Tannhäuser (Obertura) - Richard Wagner
Orquesta de la Ópera Alemana de Berlín
Otto Gerdes

4 comentarios:

carlos perrotti dijo...

Excelso Wagner. Esta entrada es tan inspiradora como formadora. Todo lo que hay que saber para disfrutarla. Todo lo que uno aprende disfrutándola... Alta poesía de Heine, románticos pasajes que capto y admiro y otros a los que ni siquiera me acerco.

Me impresionó una imagen que repite en sus versos: "tu sangre encenderá mi cuerpo
blanco cual azucena..."

Inmediata y arbitrariamente pensé o sentí (no sé bien) que Heine resuena en Manzi: "tu piel, magnolia que mojó la luna..." que estudiaba, entre otros, a Heine.

Juan Nadie dijo...

Maravilloso Wagner.

Sería bueno conocer algún poema o composición de Tannhäuser, pero no he encontrado nada por ahí.

¿Te has fijado en la tercera parte del poema, donde Tannhäuser recorre el mundo? Gran parte de ella, sátira o crítica del mundo germano de los tiempos de Heine, con esa versificaión tipo romance (al menos en su versión española) que le da su punto.

¿Manzi, eh? Me quedo con ello.

carlos perrotti dijo...

Perro que no muerde pero ladra todavía... no te des vencido ni aún vencido!

carlos perrotti dijo...

...por vencido, claro.